Die dem Masterstudiengang zu Grunde liegende Struktur ist in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Aufbauend auf den Kenntnissen, die die Studierenden in einem qualifizierenden Bachelor- oder Diplomstudiengang erworben haben, dient das erste Semester dem Erwerb bzw. der Vertiefung eines fundierten Fachwissens der Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Fächer des ersten Semesters decken alle Schichten des OSI-Referenz-Modells für Telekommunikationsnetze ab, womit sichergestellt ist, dass die Studierenden Fachwissen in der erforderlichen Breite erwerben, um nach ihrem Abschluss in vielen Berufsfeldern tätig zu werden.
Ab dem zweiten Semester bietet sich den Studierenden durch die Wahl einer der beiden Spezialisierungen (Kommunikationssysteme, Netze) die Möglichkeit, je nach Ihren Neigungen, in einem dieser beiden Gebiete vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen.
Um dabei die Interdisziplinarität der Studierenden zu gewährleisten, muss pro Semester jeweils ein Kurs aus der anderen Spezialisierung als Komplementärkurs gewählt werden.
In den semesterbegleitenden Forschungsprojekten (Research Projects) im zweiten und dritten Semester erlernen bzw. vertiefen die Studierenden eine wissenschaftliche,
problemorientierte, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise als Vorbereitung auf die Masterarbeit im vierten Semester, womit die Studierenden nach Abschluss der Masterarbeit die Berechtigung zu einer Promotion auf einem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik erlangen.